Lebensmittelpyramide - Grundlage einer gesunden Ernährung

Lebensmittelpyramide - Grundlage einer gesunden Ernährung

Die Lebensmittelpyramide ist die grafische Umsetzung einer angemessenen Lebensmittelaufteilung im gesunden Ernährungsverhalten. Repräsentiert werden die relativen Mengenverhältnisse der Lebensmittelgruppen. Bevorzugt werden sollten die Lebensmittel an der Basis der Pyramide, an der Spitze stehen die nur in geringeren Mengen ratsamen Lebensmittel.

Die Lebensmittelpyramide: von allem etwas, aber von manchem nicht allzu viel

Getränke
Die breite Basis der Pyramide bilden die Getränke, von denen wir 1,5 bis 2 Liter täglich brauchen. Zuckerbrause und starker Kaffee gehören nicht unbedingt dazu, vielmehr sollten Mineralwasser und andere kalorienfreie Getränke bevorzugt werden.

Gemüse
Direkt über der Basis stehen Gemüse und Salat an der zweiten Stelle. Drei Portionen sind etwa 400 Gramm der gesunden, frischen Aktivnahrung mit wenig Kalorien und vielen Ballaststoffen. Nicht weiter verarbeitete Tiefkühlprodukte sind gute Alternativen zur Frischware, Gemüsekonserven beinhalten meist recht viel Kochsalz.

Getreideprodukte


An der dritten Stelle folgen Getreideprodukte. Dabei sind die Mengen an Brot und anderen Getreideprodukten abhängig vom individuellen Kalorienbedarf. Empfehlenswert sind immer die Vollkorn-Varianten, beispielsweise Vollkornbrot, Naturreis oder Vollkornnudeln. Wer sich alltäglich viel bewegt, kann guten Gewissens auch Brot, Kartoffeln und Nudeln essen.

Milchprodukte
Wer täglich 500 ml Milchprodukte konsumiert, ist mit Protein und Kalzium ausreichend versorgt. Weil Milchprodukt auch Fette liefern, sind die fettarmen Varianten ratsam.
Information für Käseliebhaber: Eine Scheibe Käse von 15 Gramm beinhalten durchschnittlich die Nährstoffe aus 100 ml Milch. Allerdings hat Käse durchschnittlich mehr Fett und auch mehr Salz als viele frische Milchprodukte.

Fisch, Fleisch, Eier

Fleisch, Wurst und Geflügel sind Protein- und Eisenversorger. Dabei gilt es ebenfalls, fettarme Sorten zu bevorzugen. Innereien sind nicht empfehlenswert. Zwei Eier pro Woche sind okay.
Zusammen mit den verschiedenen Milchprodukten stehen diese Nahrungsmittel relativ weit oben an der vierten Stelle der Ernährungspyramide. Fleisch sollte in Maßen genossen werden. Zweimal wöchentlich eine vegetarische Mahlzeit, Hülsenfrüchte auf dem Speiseplan und ein leckerer vegetarischer Brotaufstrich sind allemal gesund. Zur gesunden Ernährung gehören zudem eine oder zwei wöchentliche Fischessen. Dabei sind fette Fischsorten gut geeignet, denn sie beinhalten viele wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Empfehlenswert sind frische oder auch tiefgefrorene Seefische. Fischkonserven und Räucherfisch enthalten allzu viel Salz.

Öl, Streichfett und Nüsse
Diese Nahrungsmittel sind fettreich und stehen weit oben in der Lebensmittelpyramide. Zur täglichen Zubereitung der Mahlzeiten sind 1 bis 1,5 Esslöffel Öl mit günstigem Fettsäureprofil geeignet, so am besten Olivenöl, Rapsöl, Leinöl, Erdnuss- oder Sojaöl. Nüsse und Avocado können gute Alternativen zu Ölen sein. Oliven enthalten zwar gute Fette, aber auch recht viel Salz.
Vom Streichfett genügen täglich 1 bis 1,5 Esslöffel. Halbfett- oder Diätmargarine ist Kokos- und Palmfetten, Rinder- und Schweineschmalz sowie Butter vorzuziehen.


Süßwaren und Knabberzeug
Süßes, Knabberzeug & Co. bilden die Spitze der Lebensmittelpyramide. Sie enthalten neben Zucker auch viel Fett und Salz. Werden diese Sachen zu viel konsumiert, kann der Organismus mit ungünstigen Blutfettwerten, erhöhtem Blutdruck und Übergewicht reagieren. Außerdem erhöhen Fruchtzucker und Alkohol verschiedene Risikofaktoren wie Triglyzeride.

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