Wie sich Vergane Ernährung mit dem Leistungssport und dem Alltag verträgt

Vegane Ernährung (oder auch: Veganismus) stellt eine Ernährungs- und Lebensweise dar, die gänzlich auf Produkte tierischen Ursprungs verzichtet. Dabei ist es völlig gleich, ob es sich um Lebensmittel oder anderweitige Gegenstände des täglichen Bedarfs wie zum Beispiel Leder handelt. Die vegane Lebensweise sieht des Weiteren von Formen der Nutztierhaltung sowie Tierversuchen zu Testzwecken ab und setzt sich für Tierethik, Umweltschutz und Gesundheit ein. Dier Vorteile, die eine vegane Ernährungsweise bietet, sind also recht vielschichtig und reichen von einer besseren Umweltverträglichkeit (besonders eines besseren, ökologischen Fussabdrucks) bis hin zu gesundheitlichen Vorzügen (weniger Wohlstandserkrankungen wie zum Beispiel Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Gicht usw.). Trotz der landläufig verbreiteten Meinung, dass sich eine vegane Ernährungsweise nur schlecht bis gar nicht mit leistungssportlichen Aktivitäten oder dem Alltag im Allgemeinen vereinbaren lässt, stellt eine vegane Ernährung dem Körper dennoch sämtliche Mikro- und Makronährstoffe zur Verfügung, die dieser für eine reguläre, beziehungsweise leistungsorientierte Funktion benötigt. Vereinzelt können zudem Nahrungsergänzungsmittel genutzt werden, um im Fleisch vorkommende Mikronährstoffe wie zum Beispiel Vitamin B12 sowie weitere Nährstoffe zu ergänzen. Abgesehen davon sind die Makronährstoffe Protein, Kohlenhydrate sowie Fette auch komplett in Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs enthalten. Im Gegensatz zur Mischkost-Ernährung bietet die vegane Ernährung darüber hinaus noch den Vorteil, dass vor allem Mikronährstoffe wie zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente bereits in grosser Anzahl über die natürliche Ernährung abgedeckt werden und hier auf eine zusätzliche Supplementierung verzichtet werden kann.

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