Warum ein guter Mix von Kraft- und Ausdauersport so wichtig ist

Warum ein guter Mix von Kraft- und Ausdauersport so wichtig ist

Konzentrieren sich Sportler nur auf Ausdauer-, beziehungsweise rein auf Kraftsport, so führt das früher oder später zwangsläufig zu Problemen. Der Grund: einseitiges Ausdauertraining vernachlässigt häufig einen adäquaten Muskelstimulus. Zudem sorgt übermässiges Krafttraining und gleichzeitig fehlendes Ausdauertraining für eine Vernachlässigung des körpereigenen Herz-Kreislaufsystems. Im Idealfall trainiert ein Sportler – egal, ob Hobby- oder Leistungssportler – daher beide Sportarten. Diese lassen sich ideal miteinander verknüpfen und ergänzen sich zudem positiv. Wer einen guten Mix aus Ausdauer- und Krafttraining in seinen individuellen Trainingsplan integriert, der profitiert von grösseren Fortschritten, als dies ohne die Kombination der Fall wäre. Im Falle des Krafttrainings sorgt ein moderates Ausdauertraining nebenbei nämlich für eine verbesserte Regeneration. Denn durch den Ausdauersport wird der Blutdruck moderat erhöht und wichtige Nährstoffe werden durch die Blutbahnen zu den entsprechenden Stellen verbracht, wo diese zum Muskelaufbau benötigt werden. Auf der anderen Seite profitieren Kraftsportler durch Ausdauersport auch von einer verbesserten Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Muskulatur – ein leistungsfähigeres Herz-Kreislaufsystem unterstützt diesen Prozess sogar noch. Für Ausdauersportler hingegen bedeutet ein gelegentliches Krafttraining zudem mehr Muskel- und Explosivkraft, die vor allem in der Leichtathletik von Vorteil sind.



Wie kann Kraft- und Ausdauertraining am besten in den individuellen Trainingsplan integriert werden?

Trotz der zahlreichen Vorteile, die das gleichzeitige Betreiben beider Sportarten auf den Körper aufweist, sollte in beiden Fällen eine gute Balance gefunden werden. Nach einer intensiven Kraftsporteinheit kann am nächsten Tag beispielsweise leichtes Ergometer-Training sowie Schwimm-Training mit eingebaut werden. Beides hilft bei der Regeneration, wenn sich die individuelle Herz-Frequenz dabei zwischen 130 und 140 bewegt. Im Idealfall geschieht ein täglicher Wechsel zwischen Kraft- und Ausdauertraining. Auch andersherum kann diese Technik angewandt werden. Sprinter, Speerwerfer sowie Weitspringer können an ihren nicht-ausdauerartigen Trainingstagen hingegen schwere Gewichtseinheiten in Form von zum Beispiel olympischem Gewichtheben oder Kraftdreikampfübungen absolvieren. In jedem Fall sollten dem Körper – abseits von Kraft- und Ausdauersport – ein bis zwei trainingsfreie Tage pro Woche zugesprochen werden, in denen keine sportliche Betätigung stattfindet und stattdessen mit Massagen oder Meditation gearbeitet wird.

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